Patientenforum

Das St. Marienhospital Vechta möchte Patienten, Angehörige und Interessierte über Krankheitsbilder und moderne Therapiemethoden anschaulich informieren und ihnen zusätzlichen Raum für die Beantwortung ihrer Fragen geben. Mit dem Wissen über Vorsorge- und Behandlungsmöglichkeiten sowie Risikofaktoren können wichtige Entscheidungen für die Gesundheit getroffen werden.

Aus diesen Gründen hat das St. Marienhospital das "Patientenforum Vechta" ins Leben gerufen. Diese meist kostenlosen Informationsveranstaltungen richten sich an alle Interessierten und widmen sich regelmäßig schwerpunktmäßig den Krankheitsbildern und Therapiemöglichkeiten verschiedener Fachbereiche.

Bei sämtlichen Veranstaltungen wird um telefonische Anmeldung unter
(0 44 41) 99 -28 00 gebeten!

Proko-Chirurgie
Inkontinenz – Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten
7. März 2017

Inkontinenz – Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten

Rund fünf Millionen Deutsche verlieren unwillkürlich Urin – sie leiden an Inkontinenz. Die Dunkelziffer liegt weit höher, denn aus falscher Scham und mangelnder Information sprechen nur wenige über ihre Beschwerden. Dadurch ist der unkontrollierte Harn- oder Stuhlverlust in unserer Gesellschaft nach wie vor ein Tabu. Lediglich einer von drei Betroffenen findet den Mut, zum Arzt zu gehen, um sich Hilfe zu holen. Dabei ist Inkontinenz häufig gut behandelbar. In dieser Vortragsveranstaltung möchte Priv. Doz. Dr. med. Dietrich Doll das Thema aus der Tabuzone rücken und moderne Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten aufzeigen. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, persönliche Fragen an den Arzt zu stellen.

Details
TerminDienstag, 07.03.2017
Uhrzeit19.00 bis 20.30 Uhr
DozentPriv. Doz. Dr. med. Dietrich Doll,
Chefarzt der Abteilung für Prokto-Chirurgie; Facharzt für Chirurgie und Viszeralchirurgie, Proktologie und Spezielle Viszeralchirurgie
VeranstaltungsortNiels-Stensen-Haus Vechta (EG, Seminarraum Amsterdam)
Gebührkostenlos

Beinschmerzen – was kann das bedeuten?
Thrombose, Venenerkrankungen und mehr
14. März 2017

Thrombose, Venenerkrankungen und mehr

Schmerzen der Beine können durch Gefäßprobleme, Bandscheibenvorfälle, Hüft- und Knieleiden, Rheuma u.v.m. hervorgerufen werden. Der Hausarzt kann häufig durch Erhebung der Krankengeschichte und körperliche Untersuchung klären, welche Ursache vorliegen könnte. Vermutet er eine Gefäßerkrankung, überweist er zu einem Gefäßspezialisten, z.B. Chefärztin Frau Dr. Bogun, Angiologin, d.h. internistische Gefäßmedizinerin, am St. Josefs-Hospital. Sie klärt in einer Patientenveranstaltung darüber auf, hinter welchen gefäßbedingten Beinschmerzen ernste Krankheitsbilder stecken könnten, wie z.B. die „Schaufensterkrankheit“, d.h. Durchblutungsstörungen der Arterien. Darunter leiden ca. 5 Mio. Menschen in Deutschland. Jeder 10. zwischen 55-65 Jahren leidet darunter, aber nur ein Drittel ist bekannt.

Ein weiteres ernstes Krankheitsbild in der Gefäßmedizin ist die Thrombose, d.h. ein akuter Verschluss der tiefen Venen. Langsam entwickeln sich hingegen „Krampfadern“, d.h. eine Venenschwäche der oberflächlichen Venen. In Deutschland leiden 32 Mio. Menschen darunter, mehr als 1,2 Mio. haben ein offenes Bein.

Wie man beide Erkrankungen unterscheidet und was man für die Patienten im Gefäßzentrum tun kann, das erläutert  die Referentin in ihrer kostenlosen Veranstaltung. Im Anschluss ist reichlich Zeit, Fragen an die Referentin zu stellen.

 

Details
TerminDienstag, 14. März 2017
Uhrzeit19.00 Uhr
DozentDr. med. Nicole Bogun,
Chefärztin der Angiologie, St. Josefs-Hospital Cloppenburg
VeranstaltungsortSt. Josefs-Hospital Cloppenburg
Gebührkostenlos

Darmkrebs
Von der Vorsorge bis zur Therapie
20. März 2017

Darmkrebs - Von der Vorsorge bis zur Therapie

Bei keiner anderen Krebsart bietet Früherkennung derart große Heilungschancen. Darmkrebs zählt aber auch mit 70.000 Neuerkrankungen pro Jahr zu den häufigsten Krebserkrankungen.

Jedoch kann durch Vorsorgeuntersuchungen, wie z.B. die Dickdarmspiegelung, eine Krankheit vermieden werden. Die Untersuchung ist Dank moderner Technik praktisch schmerzfrei. Aber auch bei bestehender Erkrankung kann bei Früherkennung und individualisierter, moderner Therapiekombination der Krebs bei vielen Patienten besiegt werden. Die Veranstaltung beinhaltet zwei kurze und anschauliche Vorträge der Fachärzte in denen sie auf die Risikofaktoren der Erkrankung eingehen sowie Informationen über die Diagnostik, Therapie und Nachsorge geben.

Im Anschluss werden gerne die Fragen der Zuhörer beantwortet.

 

Details
TerminMontag, 20.03.2017
Uhrzeit19.00 Uhr
Dozenten

Dr. med. Frank Fischer,
Stellvertretender Chefarzt der Klink für Allgemein- und Viszeralchirurgie; Facharzt für Chirurgie und Viszeralchirurgie und Spezielle Viszeralchirurgie

Dr. med. Uwe Tracogna,
Stellvertretender Chefarzt der Abteilung für Gastroenterologie; Facharzt für Innere Medizin, Gastroenterologie und Proktologie

VeranstaltungsortNiels-Stensen-Haus Vechta (EG, Seminarraum Amsterdam)
AnmeldungNiels-Stensen-Werk Vechta, Tel. (0 44 41) 99 2800

Hören trotz Taubheit
Wie funktioniert eine Hörprothese (Cochlea-Implant)?
27. März 2017

Hören trotz Taubheit - Wie funktioniert eine Hörprothese (Cochlea-Implant)?

Millionen von Menschen in aller Welt leiden an einem Hörverlust, der sich auf unterschiedlichste Weise auswirkt und verschiedenste Ursachen hat. Der Alltag der Patienten ist dadurch sehr eingeschränkt:  Unterhaltungen, Fernsehen oder Kinobesuche können zur anstrengenden Aufgabe werden oder sind gar nicht mehr möglich.  Ein Hörverlust hat verschiedene Schweregrade, von ganz geringen Einschränkungen bis hin zur Taubheit. Mit Hörimplantaten ist die Behandlung von Hörverlusten möglich, selbst wenn starke Hörgeräte nicht mehr helfen. Sie übernehmen einen Teil des natürlichen Hörvorgangs und bieten sehr viele Vorteile. In dieser Vortragsveranstaltung am Montag, den 27. März 2017, 19.00 Uhr im Niels-Stensen-Werk Vechta, wird der Referent Dr. med. Knut Frese, Chefarzt der HNO-Klinik, St. Marienhospital Vechta, unter anderem folgende Fragen klären: Wie funktioniert das Cochlea-Implant? Für wen ist es geeignet? Wie ist der Ablauf der Versorgung mit einem Cochlea-Implant und wie gestaltet es sich in der Berufstätigkeit? Im Anschluss an den Vortrag besteht reichlich Zeit, Fragen an den Referenten zu stellen.

Details
TerminMontag, 27.03.2017
Uhrzeit19.00 Uhr
DozentDr. med. Knut Frese,
Chefarzt der Klinik für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, St. Marienhospital Vechta
Veranstaltungsort

Niels-Stensen-Werk Vechta (EG, Seminarraum Amsterdam)
Anmeldung: Tel. (0 44 41) 992 800

Gebührkostenlos

Orthopädie, Hand- und Unfallchirurgie
Schmerzen in der Hand - Was kann man tun?
3. April 2017

Schmerzen in der Hand - Was kann ich tun?

 

Ob Pianist, Milchbauer oder Sekretärin - schreiben, fühlen, tasten, handwerklich tätig sein – ein Leben ohne Hände ist kaum vorstellbar. Zahlreiche Muskeln und Sehnen, 27 Knochen, drei Nerven und tausende Fühlkörperchen bilden das komplexe Gefüge der Hand.

Wie oft wir Hände und Finger gebrauchen wird erst dann schmerzlich bewusst, wenn dies plötzlich nicht mehr so gut klappt. Schuld daran können Verletzungen, Knochenbrüche oder Sehnenrisse sein aber auch Handerkrankungen, wie das Karpaltunnelsyndrom oder Arthrose gehören zu den Ursachen für die schmerzende Hand.

In ihrem Vortrag wird die Referentin unterschiedliche Probleme mit der Hand sowie deren Diagnostik und Therapie erläutern und im Anschluss auf persönliche Fragen der Teilnehmer eingehen.

Details
TerminMontag, 03. April 2017
Uhrzeit19.00 bis 20.30 Uhr
DozentinDr. med. Nicola Jansen,
Oberärztin der Klinik für Orthopädie, Hand- und Unfallchirurgie am St. Marienhospital Vechta; Fachärztin für Chirurgie, Unfallchirurgie, Handchirurgie
VeranstaltungsortNiels-Stensen-Haus Vechta (EG, Seminarraum Amsterdam)
Gebührkostenlos

Die Triggerpunkt-Therapie
Behandlung von akuten und chronischen Schmerzen
26. April 2017

Orthopädie, Hand- und Unfallchirurgie
Unfälle im Kindesalter
16. Mai 2017

Unfälle im Kindesalter

Jedes dritte Kind hat in jungen Jahren bereits einen Unfall. Rund die Hälfte der Kinder ist dabei jünger als sechs Jahre. Die meisten Unfälle passieren im häuslichen Umfeld, wie z.B. Sturzunfälle, Verbrennungen oder Vergiftungen. Bei älteren Kindern kommt es des Öfteren zu Fahrradunfällen. Wie verhalte ich mich richtig, welche Maßnahmen sind bei Kindern zu beachten und wie lassen sich Unfälle vermeiden? Diese und weitere Fragen werden von dem Referenten in dieser Vortragsveranstaltung beantwortet. Die Veranstaltung richtet sich an alle, die Kinder betreuen, wie z.B. Eltern, Großeltern, Erzieherinnen und Erzieher sowie Babysitter. Aber auch andere Interessierte sind herzlich willkommen. Im Anschluss an die Veranstaltung besteht reichlich Zeit, Fragen an den Arzt zu stellen. 

Details
TerminDienstag, 16.05.2017
Uhrzeit19.00 bis 20.30 Uhr
DozentDr. med. Burkhard Rasch; Leitender Oberarzt der Klinik für Orthopädie, Hand- und Unfallchirurgie am St. Marienhospital Vechta
VeranstaltungsortNiels-Stensen-Haus Vechta (EG, Seminarraum Amsteram)
Gebührkostenlos

Orthopädie, Hand- und Unfallchirurgie
Schmerzen in der Hüfte – Möglichkeiten der Therapie und Hilfen
12. Juni 2017

Schmerzen in der Hüfte – Möglichkeiten der Therapie und Hilfen

Die Hüfte gehört zu den am stärksten belasteten Gelenken des Menschen. Typische Beschwerden sind Schmerzen in der Leisten-, Oberschenkel- und Gesäßregion. Während junge Menschen häufig durch Verletzungen oder Überbelastung an den Schmerzen leiden,  kommt es im Verlauf des Lebens bei jedem dritten Bundesbürger zu Verschleißerkrankungen (Arthrose). Die Erkrankung geht oft mit einem hohen Verlust  an Lebensqualität einher. Die Hauptursache für eine Verschleißerkrankung ist das Zusammenwirken von altersbedingten Gelenkknorpelabrieb und genetischen Einflüssen. Aber auch Übergewicht, Überlastung, Fehlstellung, Verletzungen und Entzündungen spielen eine wichtige Rolle. Welche modernen Therapien können helfen und wann muss operiert werden? Kann man der Erkrankung vorbeugen? Diese und weitere Fragen wird der Referent an diesem Abend beantworten.

Details
TerminMontag, 12.06.2017
Uhrzeit19.00 bis 20.30 Uhr
DozentDr. med. Jens U. F. Hilgenberg,
Chefarzt der Klinik für Orthopädie, Hand- und Unfallchirurgie am St. Marienhospital Vechta
VeranstaltungsortNiels-Stensen-Haus Vechta (EG, Seminarraum Amsterdam)
Gebührkostenlos

Weitere Themen und Termine sind in Planung. Detaillierte Informationen erfolgen zeitnah.

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