25.03.2019 12:40

Fokus: Patientensicherheit - St. Marienhospital Vechta mit Qualitätssiegel ausgezeichnet


Stationsleitung Marita Petter (Station 7) bei der Desinfektion der Hände vor dem Betreten des Patientenzimmers.

Mit dem Silber-Zertifikat der „Aktion Saubere Hände“ wurde nun das St. Marienhospital Vechta ausgezeichnet. Es bestätigt die erfolgreiche kontinuierliche Umsetzung der umfangreichen Qualitätsanforderungen, das hohe Niveau der Maßnahmen zur Prävention von Krankenhausinfektionen und spiegelt somit einen wichtigen Beitrag zur Gewährleistung der Patientensicherheit wider.

Die Hände sind das wichtigste Übertragungsmedium für Keime, die für das Entstehen einer im Krankenhaus erworbenen Infektion, in Frage kommen. Gerade deswegen ist eine umfangreiche und fachgerechte Händehygiene so wichtig, denn sie unterbricht den Übertragungsweg – und das als einfachste, effektivste und schnellste Methode. Insbesondere für chronisch kranke und immungeschwächte Patienten können die Krankheitserreger zur Bedrohung werden.

„Wir arbeiten kontinuierlich an einer Optimierung der Hygienemaßnahmen“ erklärt Olaf Janssen, Teamleiter Hygiene im Vechtaer Krankenhaus. „Mit der Entscheidung, an der freiwilligen „Aktion Saubere Hände“ teilzunehmen, möchten wir auch nach außen hin sichtbar machen, wie wichtig uns der Bereich Hygiene ist“, fährt er fort. „Jeder einzelne Mitarbeiter hat zum Erhalt des Zertifikats beigetragen“, weiß Geschäftsführer Aloys Muhle. Sein besonderer Dank gilt ihnen. Niedersachsenweit sind neben dem St. Marienhospital Vechta lediglich 18 weitere Kliniken mit dem Silber-Zertifikat ausgezeichnet. Die "Aktion Saubere Hände" ist eine nationale Kampagne zur Verbesserung der Compliance der Händedesinfektion in deutschen Gesundheits-einrichtungen.

„Die korrekte Händedesinfektion überprüfen wir regelmäßig bei allen Mitarbeitern auf den Stationen. Ebenfalls den Verbrauch der Desinfektionsmittel in den verschiedenen Abteilungen kontrollieren wir fortwährend und zwar mit dem Ziel eben diesen zu steigern“, erörtert Janssen. Die daraus resultierenden Kennzahlen werden systematisch erfasst und bewertet. Die Kennzahlen fließen in die regelmäßigen Fortbildungen zum Thema Hygiene ein um den Mitarbeiter für die Thematik zu sensibilisieren.

Auch in der über die rechtlichen Anforderungen hinaus aufgestellten Kompetenz im Hause wird der Stellenwert der Hygiene im St. Marienhospital Vechta deutlich. So gibt es für jede Station des Krankenhauses einen pflegerischen Hygienebeauftragten sowie für jeden Fachbereich einen ärztlichen Hygienebeauftragten. Oberstes Gremium für den Bereich der Hygiene ist im Krankenhaus Vechta die Hygienekommission. Ihre Aufgaben umfassen beispielsweise, das Auftreten von Krankheitserregern zu beurteilen und daraus Schlussfolgerungen für Maßnahmen der Hygiene und Infektionsprävention zu ziehen. Darüber hinaus kommen in der regelmäßig stattfindenden Arbeitsgruppe Hygiene die Hygienebeauftragten mit Olaf Janssen zusammen. Die Teilnehmer verfassen unter anderem Arbeitsanweisungen sowie Hygienepläne und kümmern sich um die Umsetzung auf den einzelnen Stationen beziehungsweise in den Fachdisziplinen.


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