Patientenforum

Das St. Marienhospital Vechta möchte Patienten, Angehörige und Interessierte über Krankheitsbilder und moderne Therapiemethoden anschaulich informieren und ihnen zusätzlichen Raum für die Beantwortung ihrer Fragen geben. Mit dem Wissen über Vorsorge- und Behandlungsmöglichkeiten sowie Risikofaktoren können wichtige Entscheidungen für die Gesundheit getroffen werden.

Aus diesen Gründen hat das St. Marienhospital das "Patientenforum Vechta" ins Leben gerufen. Diese meist kostenlosen Informationsveranstaltungen richten sich an alle Interessierten und widmen sich regelmäßig schwerpunktmäßig den Krankheitsbildern und Therapiemöglichkeiten verschiedener Fachbereiche.

Bei sämtlichen Veranstaltungen wird um telefonische Anmeldung unter
(0 44 41) 99 -28 00 gebeten!

Notfallmedizin
Wie verhalte ich mich im Notfall? Tipps und praktische Übungen
10. Oktober 2017, 19:00 Uhr

Hilfe ein Notfall! Was ist zu tun? Praktische Tipps und Hilfen

Jeder Bürger muss in Notfallsituationen erste Hilfe leisten. Besonders wenn Kinder verunglücken oder plötzlich erkranken ist die Verunsicherung besonders groß. In dieser Informationsveranstaltung erhalten die Teilnehmer eine Einführung in die theoretischen Grundlagen der ersten Hilfe. Wie verhalte ich mich in einer Notfallsituation richtig und was kann ich selber tun? Wie bewahre ich Ruhe und wann muss ich den Notarzt oder den Rettungsdienst rufen? Im Anschluss wird der Referent Hartmut Stunkat, Funktionsoberarzt in der Zentralen Interdisziplinären Notaufnahme, St. Marienhospital Vechta, mit den Teilnehmern praktische Übungen durchführen. An einer Reanimationspuppe können verschiedene Widerbelebungsmaßnahmen eingeübt werden. Außerdem besteht reichlich Zeit, Fragen an den Referenten zu stellen. Die kostenlose Veranstaltung findet am 10. Oktober 2017, 19.00 Uhr im Niels-Stensen-Werk Vechta, Bgm.-Möller-Platz 1 in Vechta statt. Um eine Anmeldung unter Tel. 04441/ 992800.

Alternative Medizin
Neuraltherapie nach Huneke
18. Oktober 2017, 19:00 Uhr

Neuraltherapie nach Huneke

Die Neuraltherapie ist eine moderne Regulationstherapie. Sie verwendet zur Erzielung Ihrer Heilwirkung Lokalanästhetika und stellt das Bindeglied zwischen Naturheilkunde und Schulmedizin dar. Neuraltherapie ist dabei angewandte Neuroanatomie und Neurophysiologie. Die diagnostische und therapeutische Arbeit mit Lokalanästhetika lokal und segmental in Schulmedizin und Neuraltherapie identisch. Injektionen an der betroffenen, schmerzverursachenden Struktur: Beispiele: kleine Wirbelgelenke, große Gelenke oder Gelenkkapseln, Bänder oder Sehnenansätze, Muskulatur (muskuläre Triggerpunkte), Infiltrationen an Nerven, etc. Zur Segmentbehandlung werden „Hautquaddeln“ gesetzt. Bei Erkrankungen innerer Organe treten in bestimmten Haut- und Unterhautregionen Veränderungen auf, da eine nervale Wechselwirkung zwischen den inneren Organen und den dazu gehörenden Körperoberflächen besteht. Zudem gehören Injektionen an Nerven und Ganglien und Intravenöse und intraarterielle Injektionen zur erweiterten Segmenttherapie. Schlägt die Segmenttherapie fehl, wird eine Störfeldbehandlung eingeleitet. Typische Störfelder finden sich oft Tonsillen, Nebenhöhlen, im Zahn-Kiefer-Bereich, Prostata, im gynäkologischer Raum, Narben aller Art. Durch Ausschaltung eines Störfeldes mittels Lokalanästhetika wird die schädigende Wirkung auf die Regulationsfähigkeit des Organismus unterbrochen und ermöglicht somit die Ausheilung der Erkrankung. Der Referent Dr. med. Michael Koch, Facharzt für Allgemeinmedizin, Akupunktur, Naturheilverfahren, Neuraltherapie, Osteopathie, FDM, erklärt in seiner Vortragsveranstaltung am Mittwoch, 18. Oktober 2017, 19.00 Uhr, die Neuraltherapie im Einzelnen, Grundlagen des vegetativen Nervensystems und das Störfeld. Im Anschluss besteht reichlich Zeit, um Fragen an den Referenten zu stellen. Veranstaltungsort ist das Niels-Stensen-Werk Vechta, Bgm-Möller-Platz 1 in Vechta. Um eine Anmeldung unter Tel. 04441/ 992800 wird gebeten.

Chirurgie und Orthopädie
Schmerzen in der Schulter - Moderne Behandlungsmethoden
23. Oktober 2017, 19:00 Uhr

Schmerzen in der Schulter

Die Schulter ist das beweglichste Gelenk des menschlichen Körpers. Aufgrund des komplexen Aufbaus ist es aber auch sehr anfällig für Schädigungen. Im Gegensatz zu den meisten anderen Gelenken wird die Stabilität hier nicht insbesondere durch die Knochen, sondern durch die Bänder und Muskeln gewährleistet. Verletzungen und andere Probleme der Schulter führen deshalb zu deutlich längeren Heilungs- und Rehabilitationszeiten als bei „normalen“ Gelenken. Schulterschmerzen machen sich häufig beim Anheben der Arme über die Schulterhöhe hinaus bemerkbar. Viele Patienten klagen über Schmerzen bei Druck auf der Schulter. Bei Sportlern kann es durch einseitige Überbelastung oder Verletzungen zu Einklemmungen und Instabilitäten kommen. Bei bestimmten Bewegungen und zusätzlicher Krafteinwirkung treten dann Schmerzen auf. In einer Vortragsveranstaltung am Montag, 23. Oktober 2017, 19.00 Uhr wird der Referent Dr. med. Burkhard Rasch, Ltd. Oberarzt der Klinik für Orthopädie, Hand- und Unfallchirurgie, St. Marienhospital Vechta, erläutern, wie Erkrankungen des Schultergelenkes entstehen und wie diese behandelt werden können. Die moderne Schulterchirurgie hat im letzten Jahrzehnt einen starken Wandel mit deutlich schonenderen operativen Verfahren erlebt. Außerdem wird er darauf eingehen, wie man Verletzungen vermeiden kann und wie man sein Schultergelenk trainieren kann. Im Anschluss an den Vortrag besteht reichlich Zeit, um Fragen an den Referenten zu stellen. Die kostenlose Veranstaltung findet im Niels-Stensen-Werk Vechta, Bgm. Möller-Platz 1 in Vechta statt. Um eine Anmeldung unter Tel. 04441/ 992800 wird gebeten.

Kardiologie
Das schwache Herz - Diagnose und Therapie der Herzinsuffizienz
06. November 2017, 19:00 Uhr

Sonstiges
Patientenverfügung/ Vorsorgevollmachten
08. November 2017, 19:00 Uhr

Die meisten Menschen gehen davon aus, dass im Krankheitsfall automatisch der Ehepartner, die Kinder oder andere nahe stehende Personen des Erkrankten über die Durchführung oder Unterlassung medizinischer Maßnahmen entscheiden können, wenn sie hierzu krankheitsbedingt vorübergehend oder dauerhaft nicht selbst in der Lage sind. Doch ohne entsprechende schriftliche Vollmachten können die Angehörigen nicht über erforderliche medizinische Maßnahmen oder Regelungen mit Ämtern und Behörden entscheiden. In diesen Fällen muss durch das Betreuungsgericht ein sog. gesetzlicher Betreuer bestellt werden. Durch das Verfassen einer Vorsorgevollmacht kann - je nachdem, wie umfassend die Vorsorgevollmacht erteilt wurde - die Einrichtung einer gesetzlichen Betreuung überflüssig werden. Sinnvoller Weise sollte die Vorsorgevollmacht um eine Patientenverfügung ergänzt werden. In ihr regelt der Betroffene, welche medizinischen Maßnahmen er im Falle einer schwerwiegenden Erkrankung für sich wünscht oder ablehnt. Im Rahmen der Veranstaltung am Mittwoch, 08. November 2017, 19.00 Uhr sollen die Unterschiede zwischen der Vorsorgevollmacht und der Patientenverfügung dargelegt werden. Ebenso sollen praktische Tipps gegeben werden, worauf es bei der Erstellung dieser Papiere zu achten gilt. Die Referentin Erika Rüwe, Dipl. Sozialpäd./ Dipl. Gerontologin teilt allen Anwesenden die entspr. Unterlagen aus. Die Veranstaltung ist kostenlos. Um eine Anmeldung unter Tel.04441/ 992800 wird gebeten.

Chirurgie und Orthopädie
Schmerzen im Knie - Gründe und Behandlungsmethoden
27. November 2017, 19:00 Uhr

Alternative Medizin
Akupunktur - Welche Möglichkeiten bietet diese Behandlungsmethode?
29. November 2017, 19:00 Uhr

Weitere Themen und Termine sind in Planung. Detaillierte Informationen erfolgen zeitnah.

Kontakt Patientenforum

Niels-Stensen-Werk Vechta

Bürgermeister–Möller Platz 1
49377 Vechta

Fon (0 44 41) 99 -28 00
Fax (0 44 41) 99 -28 01

nsw@kh-vec.de