Patientenforum

Das St. Marienhospital Vechta möchte Patienten, Angehörige und Interessierte über Krankheitsbilder und moderne Therapiemethoden anschaulich informieren und ihnen zusätzlichen Raum für die Beantwortung ihrer Fragen geben. Mit dem Wissen über Vorsorge- und Behandlungsmöglichkeiten sowie Risikofaktoren können wichtige Entscheidungen für die Gesundheit getroffen werden.

Aus diesen Gründen hat das St. Marienhospital das "Patientenforum Vechta" ins Leben gerufen. Diese  kostenlosen Informationsveranstaltungen richten sich an alle Interessierten und widmen sich regelmäßig schwerpunktmäßig den Krankheitsbildern und Therapiemöglichkeiten verschiedener Fachbereiche.

Bei sämtlichen Veranstaltungen wird um telefonische Anmeldung unter
(0 44 41) 99 -28 00 gebeten!

Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
Moderne Behandlungsformen von Nasennebenhöhlenerkrankungen
24. September 2018, 19.00 Uhr

Moderne Behandlungsformen von Nasennebenhöhlenerkrankungen

Eine Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) ist eine Entzündung der Schleimhaut in den Nebenhöhlen. Ausgelöst wird sie durch Viren, Bakterien, Pilze oder Allergien. Je nach Verlauf unterscheidet man akute und chronische Nasennebenhöhlenentzündung. Eine verstopfte Nase, Schmerzen und Druckgefühl im Kopf sind die typischen Symptome. Jeder 7. Erwachsene in Deutschland leidet einmal im Jahr an einer Nasennebenhöhlenentzündung. Aber auch Kinder sind betroffen. In der Behandlung der akuten Nasennebenhöhlenentzündung stehen konservative Maßnahmen wie Antibiotika, Schleimlöser, abschwellende Nasentropfen und Inhalationen im Vordergrund. Die chronische Sinusitis – insbesondere wenn sie mit der Bildung von Polypen einhergeht – ist dagegen immer noch eine Domäne der operativen Therapie. In dieser Vortragsveranstaltung wird der Referent Dr. med. Jens Paulsen, Ltd. Oberarzt der HNO-Klinik, St. Marienhospital Vechta, die Ursachen der Sinusitis erläutern, die unterschiedlichen Behandlungsmethoden, operativ und nicht-operativ, aufzeigen sowie gerne die Fragen der Zuhörer beantworten.

Orthopädie
Sportverletzungen - Vorbeugung und Behandlung
16. Oktober 2018, 19.00 Uhr

Sportverletzungen - Vorbeugung und moderne Behandlungsmöglichkeiten

In Deutschland werden jedes Jahr ca. 1,5 Million Sportverletzungen registriert. Gerade das Knie und das Sprunggelenk sind hierbei besonders gefährdet Sportliche Betätigung ist für den Menschen von entscheidender Bedeutung. Leider kann es aber, selbst in jungen Jahren, zu Sportverletzungen kommen. Oft sind dann Knie- und Sprunggelenk oder die Schulter betroffen, aber auch Prellungen, Stauchungen und Schürfwunden können bei sportlicher Aktivität auftreten. Anschaulich wird die Referentin in dieser Vortragsveranstaltung ausführen, wie man sinnvoll Sport betreiben kann, der gut für die Gesundheit ist und nicht schadet. Es wird erläutert, wie man Sportverletzungen vorbeugen kann und welche Behandlungsmöglichkeiten es bei bestehender Erkrankung gibt. Im Anschluss beantwortet die Referentin, Antje Köllmann, Oberärztin, Klinik für Orthopädie, Hand- und Unfallchirurgie, St. Marienhospital Vechta, gerne die Fragen der Teilnehmer.

Hygiene
Aus dem landwirtschaftlichen Betrieb ins Krankenhaus - wo lauern die hygienischen Probleme?
24. Oktober 2018, 19.00 Uhr

Aus dem landwirtschaftlichen Betrieb ins Krankenhaus - wo lauern die hygienischen Probleme? (MRSA)

In den vergangenen Jahren hat man durch die Medien schon viel über den „landwirtschaftlichen Keim“ an Informationen erhalten. Welche hygienischen Probleme bestehen bei einer bevorstehenden Krankenhausbehandlung von Mitarbeitern aus der Landwirtschaft und Tierproduktion? Diese Informationsveranstaltung vermittelt Ihnen einen Überblock über den Erreger und seine Eigenschaften, Hintergründe und Infektionswege und zeigt, welche hygienischen Maßnahmen bei einem Krankenhausaufenthalt entstehen können. Es werden Möglichkeiten vorgestellt, um diesen Aufenthalt zu erleichtern und Ängste zu minimieren. Referentin ist Constanze Nuxoll-Scheper, Fachkrankenschwester für Krankenhaushygiene am St. Marienhospital Vechta, die im Anschluss gerne die Fragen der Teilnehmer beantwortet.

Kardiologie
Herz außer Takt – Vorhofflimmern und Gerinnungshemmung
05. Novemver 2018, 19.00 Uhr

Herz außer Takt – Vorhofflimmern und Gerinnungshemmung

Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der deutschen Herzstiftung unter Leitung von Dr. med. Achim Gutersohn, Chefarzt der Kardiologie, St. Marienhospital Vechta.

Orthopädie
Schmerzen in der Hüfte: Was kann man tun? Operative und nicht operative Behandlungsmöglichkeiten
12. November 2018, 19.00 Uhr

Schmerzen in der Hüfte - Was kann man tun?

Die Hüfte gehört zu den am stärksten belasteten Gelenken des Menschen. Dabei kommt es im Verlauf des Lebens bei jedem dritten Bundesbürger zu Verschleißerkrankungen, auch Arthrose genannt. Die Erkrankung geht oft mit einem hohen Verlust an Lebensqualität einher. Die Hauptursache für eine Verschleißerkrankung ist das Zusammenwirken von altersbedingten Gelenkknorpelabrieb und genetischen Einflüssen. Aber auch Übergewicht, Überlastung, Fehlstellung, Verletzungen und Entzündungen spielen eine wichtige Rolle. Welche modernen Therapien können helfen und wann muss operiert werden? Diese und weitere Fragen wird der Referent Dr. med. Burkhard Rasch, Oberarzt der Klinik für Orthopädie, Hand- und Unfallchirurgie am St. Marienhospital Vechta, beantworten und gerne auf persönliche Fragen der Teilnehmer eingehen.

Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
Tinnitus – Wenn die Geräusche im Ohr unerträglich werden
21. November 2018, 19.00 Uhr

Tinnitus – Wenn die Geräusche im Ohr unerträglich werden

Es pfeift, rattert, rauscht oder brummt unaufhörlich. Undefinierbare Geräusche, welche nur der Betroffene wahrnimmt und die diesen oftmals stark belasten und ihm Schlaf und Konzentration rauben. Diese störenden Ohrgeräusche nennt man Tinnitus. Obwohl Tinnitus oftmals nur phasenweise oder akut auftritt, kann sich das Ohrensausen- und Piepsen zu einer sehr quälenden chronischen Erkrankung entwickeln, die eine Behandlung und Therapie erfordert. In dieser Vortragsveranstaltung werden Betroffene und Interessierte über Ursachen der Erkrankung und deren Behandlungsmöglichkeiten informiert. Gerne werden die Fragen der Teilnehmer von den beiden Referentinnen Dr. med. Margarete Niemann-Valckenberg, Fachärztin für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde und Nicole Kühling, Hörakustikmeisterin, beantwortet.

Sonstiges
Patientenverfügung/ Vorsorgevollmacht
19. November 2018, 19.00 Uhr

Patientenverfügung/ Vorsorgevollmachten

Die meisten Menschen gehen davon aus, dass im Krankheitsfall automatisch der Ehepartner, die Kinder oder andere nahe stehende Personen des Erkrankten über die Durchführung oder Unterlassung medizinischer Maßnahmen entscheiden können, wenn sie hierzu krankheitsbedingt vorübergehend oder dauerhaft nicht selbst in der Lage sind. Doch ohne entsprechende schriftliche Vollmachten können die Angehörigen nicht über erforderliche medizinische Maßnahmen oder Regelungen mit Ämtern und Behörden entscheiden. In diesen Fällen muss durch das Betreuungsgericht ein sog. gesetzlicher Betreuer bestellt werden. Durch das Verfassen einer Vorsorgevollmacht kann - je nachdem, wie umfassend die Vorsorgevollmacht erteilt wurde - die Einrichtung einer gesetzlichen Betreuung überflüssig werden. Sinnvoller Weise sollte die Vorsorgevollmacht um eine Patientenverfügung ergänzt werden. In ihr regelt der Betroffene, welche medizinischen Maßnahmen er im Falle einer schwerwiegenden Erkrankung für sich wünscht oder ablehnt. Im Rahmen der Veranstaltung sollen die Unterscheide zwischen der Vorsorgevollmacht und der Patientenverfügung dargelegt werden. Ebenso sollen praktische Tipps gegeben werden, worauf es bei der Erstellung dieser Papiere zu achten gilt. Weitere Fragen können gerne mit den Referentinnen Erika Rüwe, Dipl. Sozialarbeiterin/ Sozialpädagogin (FH), Dipl. Gerontologin, Sozialdienst am St. Marienhospital Vechta, und Roswitha Blömer-Bergstedt, vom SKF Vechta, geklärt werden.

Weitere Themen und Termine sind in Planung. Detaillierte Informationen erfolgen zeitnah.

Kontakt Patientenforum

Niels-Stensen-Werk Vechta

Bürgermeister–Möller Platz 1
49377 Vechta

Fon (0 44 41) 99 -28 00
Fax (0 44 41) 99 -28 01

nsw@kh-vec.de