Patientenforum

Das St. Marienhospital Vechta möchte Patienten, Angehörige und Interessierte über Krankheitsbilder und moderne Therapiemethoden anschaulich informieren und ihnen zusätzlichen Raum für die Beantwortung ihrer Fragen geben. Mit dem Wissen über Vorsorge- und Behandlungsmöglichkeiten sowie Risikofaktoren können wichtige Entscheidungen für die Gesundheit getroffen werden.

Aus diesen Gründen hat das St. Marienhospital das "Patientenforum Vechta" ins Leben gerufen. Diese meist kostenlosen Informationsveranstaltungen richten sich an alle Interessierten und widmen sich regelmäßig schwerpunktmäßig den Krankheitsbildern und Therapiemöglichkeiten verschiedener Fachbereiche.

Bei sämtlichen Veranstaltungen wird um telefonische Anmeldung unter
(0 44 41) 99 -28 00 gebeten!

Gefäßchirurgie
Raucherbein und Aneurysmen: wie sind die Behandlungsoptionen?
22. August 2017, 19:00 Uhr

Schaufensterkrankheit und Aneurysmen - wie sind die Behandlungsoptionen?

Die Schaufensterkrankheit klingt harmlos, ist aber eine schwere Durchblutungsstörung der Beine. Es liegt eine Verengung der Schlagadern vor, die sich durch starke Schmerzen in den Beinen äußert. Vorrangig entstehen diese bei körperlicher Anstrengung, dadurch müssen die Betroffenen beim Gehen häufig Pausen einlegen. Das häufige Stehenbleiben, wie bei einem Schaufensterbummel, hat den Namen „Schaufensterkrankheit“ geprägt. Die weitere Entwicklung ist das Raucherbein, was zu einem Beinverlust führen kann. Neben dem Alter und der erblichen Veranlagung schadet vor allem ein ungesunder Lebensstil dem Gefäßsystem. Dazu gehören Rauchen, Bewegungsmangel und Übergewicht. Bei einem Aneurysma handelt es sich um eine örtlich begrenzte Erweiterung einer Schlagader (Arterie). Im betreffenden Gefäßabschnitt bildet sich eine Aussackung, die dauerhaft bestehen bleibt. Aneurysmen können angeboren oder im Laufe des Lebens erworben worden sein. Nicht rechtzeitig entdeckte Aneurysmen können zu einer Ruptur und verbluten des Patienten führen. Wie und ob ein Aneurysma behandelt werden muss, und welche Behandlungsoptionen bei der Schaufensterkrankheit bestehen wird der Referent Dr. med. Wojciech M. Klonek, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie und Endovaskuläre Chirurgie, St. Josefs-Hospital Cloppenburg, in seiner Vortragsveranstaltung im Niels-Stensen-Werk Vechta am Dienstag, 22. August 2017, 19.00 Uhr erläutern und im Anschluss gerne die Fragen der Teilnehmer beantworten. Das Gefäßzentrum des St. Josefs-Hospitals ist -3fach zertifiziert und bietet ausgezeichnete diagnostische und therapeutische Bedingungen für Patienten mit Gefäßerkrankungen der Arterien und Venen. Als Zusammenschluss der Abteilungen für Gefäßchirurgie und Endovaskuläre Chirurgie, Angiologie und interventionelle Radiologie, steht es für Qualität, Erfahrung und leitliniengerechte Behandlung. Um eine Anmeldung beim Niels-Stensen-Werk Vechta, Bürgermeister-Möller-Platz 1 unter Tel. 04441/ 992800 wird gebeten.

Nephrologie und Ernährung
Mediterrane Kost und Bluthochdruck
28. August 2017, 19:00 Uhr

Mediterrane Kost und Bluthochdruck

Bluthochdruck tut zwar nicht weh, ist aber dennoch sehr gefährlich. Unbehandelt kann erhöhter Blutdruck die kleinen Blutgefäße schädigen und im schlimmsten Fall zum Herzinfarkt oder Schlaganfall führen. Mit der richtigen Ernährung und einer Anpassung der Lebensgewohnheiten kann man leichten Bluthochdruck in den Griff bekommen. Die Ernährung aus den Mittelmeerländern gilt als besonders gesund, hat einen positiven Einfluss auf das Herz-Kreislaufsystem und ist besonders bei Bluthochdruck und zur Gewichtsabnahme geeignet. Doch woraus besteht diese spezielle Kost und welche Lebensmittel sind besonders förderlich? Diese und weitere Fragen werden am Vortragsabend geklärt. Es werden außerdem Tipps gegeben, wie man die mediterrane Kost ganz einfach in den Alltag integriert.

Proktologie
Hämorrhoiden - die verschwiegene Volkskrankheit
05. September 2017, 19:00 Uhr

Hämorrhoiden - die verschwiegene Volkskrankheit

Hämorrhoiden sind eine weitverbreitete Erkrankung, werden aber von den Betroffenen aus Scham oftmals verschwiegen. Schätzungsweise sind die Hälfte aller Menschen über 50 Jahre von Hämorrhoiden betroffen oder waren es schon einmal. Aber auch jüngere Menschen leiden darunter. Besonders bei schwangeren Frauen tritt das Volksleiden auf Grund hormoneller Umstellungen auf. Insgesamt sind allerdings Männer häufiger von Hämorrhoiden betroffen als Frauen. Welche Ursachen Hämorrhoiden haben, welche Beschwerden sie verursachen und wie man sie behandeln kann, darüber informiert der Referent in seinem Vortrag. Im Anschluss werden gerne die Fragen der Teilnehmer beantwortet.

Alternative Medizin
Die Faszien-Therapie: Wie funktioniert diese ostheopatische Behandlungsmethode?
13. September 2017, 19:00 Uhr

Faszien-Therapie

Die Faszien-Therapie wird hauptsächlich bei Patienten mit Schmerzen und Verspannungen angewendet und ist Bestandteil der Osteopathischen Behandlung. Faszien sind Bindegewebshüllen um unsere Muskeln. Alle faszialen Strukturen gehen ineinander über und bilden so ein komplexes Geflecht von Bindegewebe, das dem Körper Halt und Schutz gibt sowie als Puffer bei Stößen dient. Verhärtungen und Verklebungen von Faszienzügen führen langfristig zu Fehlhaltungen, die wiederum Verspannungen, Schmerzen oder auch chronischen Rückenbeschwerden zur Folge haben können. Im Rahmen einer Vortragsveranstaltung am Mittwoch, den 13. Sept. 2017, 19.00 Uhr, möchte der Referent Dr. med. Michael Koch, Facharzt für Allgemeinmedizin, Akupunktur, Naturheilverfahren, Neuraltherapie, Osteopathie, FDM, die Behandlungsmöglichkeiten der Faszien-Therapie vorstellen und gerne die Fragen der Teilnehmer beantworten. Die Veranstaltung findet im Niels-Stensen-Werk Vechta, Bgm.-Möller-Platz 1, statt. Um eine Anmeldung unter Tel. 04441/ 992800.

Chirurgie und Orthopädie
Golfsport - Probleme mit meinen Gelenken. Das Aus für den Golfer?
18. September 2017, 19:00 Uhr

Golfsport - Probleme mit meinen Gelenken

Golf ist gesund! Das ist unbestritten, betrachtet man die positiven Effekte, die eine Golfrunde auf das Herz-Kreislauf-System hat. Auch der Stoffwechsel profitiert von langen „Walking-Aktivitäten“. Doch viele Golfer hatten im Laufe ihrer sportlichen Karriere auch schon mit der ein oder anderen schmerzhaften Störung am Bewegungsapparat zu tun. Besonders bei fehlerhafter Technik und zu hohen Trainingsumfängen kann es zu Beschwerden, vor allem im Bereich des Rückens-, der Hand- und Ellenbogengelenke kommen. Manchmal vergehen die Beschwerden von selbst, in anderen Fällen muss ein Physiotherapeut oder Arzt zu Rate gezogen werden. Aber auch für Golfer, die durch Verschleiß oder frühere Verletzungen Gelenkprothesen tragen stellt sich die Frage, ob es das „Aus“ für den Golfsport bedeutet. Bei nicht wenigen Golfern bleiben Schmerzen an den Gelenken oder der Wirbelsäule zurück und behindern das ungetrübte Vergnügen am Golfsport oder zwingen gar zur Aufgabe der sportlichen Betätigung. Muss das sein? Die Referentin Antje Köllmann, Fachärztin für Chiurgie und Orthopädie am St. Marienhospital Vechta gibt in dieser Veranstaltung viele Informationen und Tipps rund um das Thema "Golfsport und Gelenke". Im Anschluss besteht reichlich Zeit, um Fragen an die Ärztin zu stellen.

Notfallmedizin
Wie verhalte ich mich im Notfall? Tipps und praktische Übungen
10. Oktober 2017, 19:00 Uhr

Alternative Medizin
Neuraltherapie nach Huneke
18. Oktober 2017, 19:00 Uhr

Chirurgie und Orthopädie
Schmerzen in der Schulter - Moderne Behandlungsmethoden
23. Oktober 2017, 19:00 Uhr

Kardiologie
Das schwache Herz - Diagnose und Therapie der Herzinsuffizienz
06. November 2017, 19:00 Uhr

Sonstiges
Patientenverfügung/ Vorsorgevollmachten
08. November 2017, 19:00 Uhr

Chirurgie und Orthopädie
Schmerzen im Knie - Gründe und Behandlungsmethoden
27. November 2017, 19:00 Uhr

Alternative Medizin
Akupunktur - Welche Möglichkeiten bietet diese Behandlungsmethode?
29. November 2017, 19:00 Uhr

Weitere Themen und Termine sind in Planung. Detaillierte Informationen erfolgen zeitnah.

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