Patientenforum

Das St. Marienhospital Vechta möchte Patienten, Angehörige und Interessierte über Krankheitsbilder und moderne Therapiemethoden anschaulich informieren und ihnen zusätzlichen Raum für die Beantwortung ihrer Fragen geben. Mit dem Wissen über Vorsorge- und Behandlungsmöglichkeiten sowie Risikofaktoren können wichtige Entscheidungen für die Gesundheit getroffen werden.

Aus diesen Gründen hat das St. Marienhospital das "Patientenforum Vechta" ins Leben gerufen. Diese  kostenlosen Informationsveranstaltungen widmen sich regelmäßig schwerpunktmäßig den Krankheitsbildern und Therapiemöglichkeiten verschiedener Fachbereiche.

Aufgrund der aktuellen Situation in eine Anmeldung unbedingt erforderlich, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. Zu Ihrer Sicherheit wurde ein strenges Hygienekonzept erarbeitet. Bitte bringen Sie Ihren Mund-Nasen-Schutz mit! 

Anmeldungen erbeten unter Tel. (0 44 41) 99 -28 00 oder nsw@kh-vec.de

Anästhesie/ Intensivmedizin/ Schmerztherapie
Chronische Schmerzen - Moderne Therapiemöglichkeiten
28.09.2020, 19.00 Uhr

Chronische Schmerzen - Moderne Therapiemöglichkeiten

Ca. 20 Millionen Deutsche leiden unter chronischen oder immer wiederkehrenden Schmerzen. Die Ursachen für Schmerzen sind dabei ganz unterschiedlich und können die Lebensqualität der Betroffenen stark einschränken. Fehlbelastungen des Bewegungsapparates, Schlaflosigkeit und sozialer Rückzug, sind nur einige der Nebeneffekte, die ständige Schmerzen mit sich bringen können. Um die Lebensqualität und Selbständigkeit der Patienten wiederherzustellen bzw. zu erhalten, bedarf es einer speziellen Versorgung der Schmerzen. So individuell Schmerzen sein können, so individuell muss auch deren Anamnese und Behandlung durchgeführt werden. Welche Möglichkeiten die moderne Schmerztherapie bietet, wird der Referent Priv. Doz. Dr. med. Christian Hönemann, Chefarzt der Abteilung für Anästhesie und operative Intensivmedizin am St. Marienhospital Vechta, erläutern. Er wird die verschiedenen Therapieansätze aufzeigen sowie die persönlichen Fragen der Teilnehmer gerne beantworten.

Die Veranstaltung ist kostenlos. Anmeldungen erbeten unter Tel. 04441/ 992800.

Kardiologie
"Das schwache Herz" Erkennung und Behandlung der Herzinsuffizienz (DIESE VERANSTALTUNG FÄLLT LEIDER AUS)

"Das schwache Herz" Erkennung und Behandlung der Herzinsuffizienz

Die Zahl der Verstorbenen mit Todesursache „Herzinsuffizienz“ konnte in den letzten Jahren erfreulicherweise gesenkt werden. Die Erkrankungshäufigkeit ist allerdings, auch bedingt durch die immer älter werdende Bevölkerung, weiterhin steigend. Neben einer Vermeidung der Faktoren, die zu einer Herzschwäche führen können, ist es wichtig, die ersten Anzeichen der Erkrankung, wie Atemnot und Leistungsabfall bei Belastung, frühzeitig zu erkennen und richtig einzuordnen. Denn werden diese Symptome nicht ernst genommen und abgetan, kann das zu fatalen Folgen führen. In dieser Vortragsveranstaltung sollen Interessierte über Ursachen, Erkennung und Behandlung der Herzschwäche informiert werden. Im Anschluss besteht reichlich Zeit, um Fragen an den Referenten Dr. med. Achim Gutersohn, Chefarzt der Kardiologie, St. Marienhospital Vechta, zu stellen. Die Veranstaltung findet im Rathaus der Stadt Vechta, Burgstr. 6, statt! Anmeldungen erbeten beim Niels-Stensen-Werk Vechta unter Tel. 04441/ 992800.

Chirurgie/ Orthopädie
Probleme mit dem Fuß - was kann man tun? (DIESE VERANSTALTUNG FÄLLT LEIDER AUS)

Probleme mit dem Fuß - was kann man tun?

Unsere Füße werden jeden Tag stark strapaziert. Nicht immer sind Knochen, Muskeln, Sehnen, Bänder und Gelenke den Beanspruchungen gewachsen, so dass viele Beschwerden an diesen Extremitäten auf Verschleiß oder Verletzungen beruhen. Frau Dr. med. Nicola Jansen,Oberärztin der Klinik für Orthopädie, Hand- und Unfallchirurgie, St. Marienhospital Vechta, informiert in diesem Vortrag über verschiedene Fehlstellungen sowie über andere mögliche Erkrankungen der Füße. Sie gibt Hinweise und Tipps welche Beschwerden selber behandelt werden können und bei welchen Problematiken man sich professionelle Hilfe suchen sollte. Außerdem besteht die Möglichkeit, persönliche Fragen an die Referentin, Dr. med. Nicola Jansen, Oberärztin der Klinik für Orthopädie, Hand- und Unfallchirurgie, St. Marienhospital Vechta, zu stellen. Die Veranstaltung ist kostenlos. Anmeldungen erbeten unter Tel. 04441/ 992800.

Beratungen/ Informationen/ Hilfestellungen
Pflegeberatung - Möglichkeiten und Hilfen in der häuslichen Pflege (DIESE VERANSTALTUNG FÄLLT LEIDER AUS)

Pflegeberatung - Möglichkeiten und Hilfen in der häuslichen Pflege

Die Zahl pflegebedürftiger Personen steigt kontinuierlich an. In Deutschland hat sich heute eine umfangreiche Versorgungslandschaft entwickelt, um dem damit verbundenen steigenden Bedarf an Pflege entsprechend zu begegnen. Diese ist allerdings sehr unübersichtlich. Für die meisten Betroffenen ist es daher schwierig, das passende Angebot auszuwählen. Um dennoch eine angemessene, auf die individuellen Bedürfnisse der Pflegebedürftigen abgestimmt Pflege sicherzustellen, haben alle pflegebedürftigen Personen gesetzlichen Anspruch auf eine individuelle Pflegeberatung. Was aber kann Pflegeberatung alles leisten? Welche Leistungen kommen in der häuslichen Umgebung zum Tragen? Welche Leistungen gehören zur Verwaltung und pflegerischen Versorgung? Wo findet Pflegeberatung statt? Auf all diese Fragen wird die Referentin, Anne Abeling-Brinkmann, zertifizierte Pflegeberaterin, Fachkrankenschwester für Nephrologie, St. Marienhospital Vechta, an diesem Abend beantworten. Außerdem besteht reichlich Zeit, um persönliche Anliegen zu besprechen. Anmeldungen unter Tel. 04441/ 992800.  

Beratungen/ Informationen/ Hilfestellungen
Patientenverfügung/ Vorsorgevollmacht (DIESE VERANSTALTUNG FÄLLT LEIDER AUS)

Patientenverfügung/ Vorsorgevollmacht

Die meisten Menschen gehen davon aus, dass im Krankheitsfall automatisch der Ehepartner, die Kinder oder andere nahe stehende Personen des Erkrankten über die Durchführung oder Unterlassung medizinischer Maßnahmen entscheiden können, wenn sie hierzu krankheitsbedingt vorübergehend oder dauerhaft nicht selbst in der Lage sind. Doch ohne entsprechende schriftliche Vollmachten können die Angehörigen nicht über erforderliche medizinische Maßnahmen oder Regelungen mit Ämtern und Behörden entscheiden. In diesen Fällen muss durch das Betreuungsgericht ein sog. gesetzlicher Betreuer bestellt werden. Durch das Verfassen einer Vorsorgevollmacht kann - je nachdem, wie umfassend die Vorsorgevollmacht erteilt wurde - die Einrichtung einer gesetzlichen Betreuung überflüssig werden. Sinnvoller Weise sollte die Vorsorgevollmacht um eine Patientenverfügung ergänzt werden. In ihr regelt der Betroffene, welche medizinischen Maßnahmen er im Falle einer schwerwiegenden Erkrankung für sich wünscht oder ablehnt.

Im Rahmen der Veranstaltung sollen die Unterscheide zwischen der Vorsorgevollmacht und der Patientenverfügung dargelegt werden. Ebenso sollen praktische Tipps gegeben werden, worauf es bei der Erstellung dieser Papiere zu achten gilt. Weitere Fragen können gerne mit den Referentin Erika Rüwe, Dipl. Sozialarbeiterin/ Sozialpädagogin (FH), Dipl. Gerontologin, geklärt werden.

Die Veranstaltung ist kostenlos. Anmeldungen erbeten unter Tel. 04441/ 992800.

Gastroenterologie
Wenn die Galle Ärger macht (DIESE VERANSTALTUNG FÄLLT LEIDER AUS)

"Wenn die Galle Ärger macht"

Die Galle findet im normalen Alltag kaum Beachtung. Dabei spielt die Galle eine sehr wichtige Rolle, um Fette aus der Nahrung zu verarbeiten. Kommt es zu Völlegefühl, Übelkeit, Erbrechen, Schmerzen im Bereich des Rippenbogens oder z.B. zu einer Gelbfärbung der Augen, kann das auf Gallenprobleme hinweisen und sollte von einem Facharzt abgeklärt werden. In dieser Vortragsveranstaltung werden die Referenten Andreas Fangmann, Oberarzt der Gastroenterologie und Frau Andrada Gabriela Dinculescu, Assistenzärztin der Gastroenterologie am St. Marienhospital Vechta, über Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten bei Gallenleiden informieren. Im Anschluss an den Vortrag beantworten die Ärzte ausführlich die Fragen der Besucher. Anmeldungen erbeten beim Niels-Stensen-Werk Vechta unter Tel. 04441/ 992800.

Anästhesie/ Intensivmedizin/ Schmerztherapie
Möglichkeiten der Schmerzlinderung unter der Geburt
16.11.2020, 19.00 Uhr

Möglichkeiten der Schmerzlinderung unter der Geburt

Jede natürliche Geburt ist mit Schmerzen verbunden. Doch Schmerz ist nicht gleich Schmerz und er wird individuell wahrgenommen. Was für eine Frau gut auszuhalten ist, kann für eine andere schon unerträglich sein. Außerdem kann keine Schwangere vorhersehen, wie ihre Geburt verläuft und wie sie darauf reagieren wird. Glücklicherweise verlangt das auch niemand. Jede Frau darf sich auf das Geburtserlebnis einlassen und aus der Situation heraus entscheiden, ob sie mit den Schmerzen zurechtkommt oder ob sie Hilfe annehmen will. Eine Schmerzerleichterung kann z.B. durch eine anästhesiologische Schmerzkathedertechnik (Periduralanästhesie) deutlich verringert werden. In dieser kostenlosen Infoveranstaltung soll den werdenden Müttern und Vätern die Angst vor einem regionalen Narkoseverfahren genommen werden, welches nachweislich keinen Nachteil für die Frauen bzw. Kinder unter der Geburt hat. Unter anderem soll erläutert werden: Was ist eine Periduralanästhesie? Welche Medikamente setzt man dafür ein? Wann sollte man sich hierüber informieren? Wann sollte eine Periduralanästhesie zur Erleichterung der Geburt angelegt werden? Es besteht im Anschluss die Möglichkeit, persönliche Fragen an den Referenten, Priv. Doz. Dr. med. Christian Hönemann, Chefarzt der Anästhesie und operativen Intensivmedizin, St. Marienhospital Vechta, zu stellen. Die kostenlose Veranstaltung findet im Niels-Stensen-Werk Vechta statt. Um Anmeldung unter Tel. 04441/ 992800 wird gebeten.

Beratungen/ Informationen/ Hilfestellungen
Informationen zum Thema Organtransplantation
30.11.2020, 19.00 Uhr

Informationen zum Thema Organtransplantation

Die Organspende verhilft schwerst kranken Menschen zu einem „neuen“ Leben. Oft ist die Transplantation die einzige Therapie, die das Leben dieser Menschen noch retten kann und/ oder deren Lebensqualität deutlich verbessert. In Deutschland stehen etwa 12.000 Patienten auf der Warteliste für eine Transplantation. Viele der Patienten warten vergebens und sterben, weil für sie nicht rechtzeitig ein passendes Organ verfügbar ist. Laut Umfrage stehen zwar viele Menschen der Organspende positiv gegenüber aber nur etwa 20 Prozent verfügen über einen Organspendeausweis. Angehörige müssen dann in der ohnehin schon schwierigen Situation über die Organspende entscheiden.

Der Referent Priv. Doz. Dr. med. Christian Hönemann, Chefarzt der Anästhesie und operativen Intensivmedizin, Organtransplantationsbeauftragter, St. Marienhospital Vechta, gibt in dieser Veranstaltung Informationen zum formellen Ablauf einer Organspende nach der Hirntoddiagnostik. Denn bei einer Organspende müssen viele Verantwortliche eng miteinander kooperieren und um ein Organ vom Spender zum Empfänger zu vermitteln ist eine medizinische und logistische Herausforderung nötig.

Im Anschluss an den Vortrag besteht reichlich Zeit für Fragen sowie für rege Diskussion.

Die Veranstaltung ist kostenlos. Um eine Anmeldung unter Tel. 04441/ 992800 wird gebeten.

Weitere Themen und Termine sind in Planung. Detaillierte Informationen erfolgen zeitnah.

Kontakt Patientenforum

Niels-Stensen-Werk Vechta

Bürgermeister–Möller Platz 1
49377 Vechta

Fon (0 44 41) 99 -28 00
Fax (0 44 41) 99 -28 01

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