Patientenforum

Das St. Marienhospital Vechta möchte Patienten, Angehörige und Interessierte über Krankheitsbilder und moderne Therapiemethoden anschaulich informieren und ihnen zusätzlichen Raum für die Beantwortung ihrer Fragen geben. Mit dem Wissen über Vorsorge- und Behandlungsmöglichkeiten sowie Risikofaktoren können wichtige Entscheidungen für die Gesundheit getroffen werden.

Aus diesen Gründen hat das St. Marienhospital das "Patientenforum Vechta" ins Leben gerufen. Diese  kostenlosen Informationsveranstaltungen widmen sich regelmäßig schwerpunktmäßig den Krankheitsbildern und Therapiemöglichkeiten verschiedener Fachbereiche.

Aufgrund der aktuellen Situation in eine Anmeldung unbedingt erforderlich, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. Einlass nur für vollständig Geimpfte und Genesene (2G-Regel).

Anmeldung: Niels-Stensen-Werk Vechta, Bürgermeister-Möller-Platz 1, Vechta. Tel. (0 44 41) 99 -28 00 oder nsw@kh-vec.de

Dermatologie
Krampfadern schonend entfernen: Minimal invasive Lasertherapie
Montag, 13. September 2021, 19.00 Uhr

ELVeS Radial - minimal invasive Lasertherapie bei Krampfadern

Schonendes Verfahren zur Entfernung auch ausgeprägter Krampfadern Deutschlandweit leiden mehrere Millionen Menschen an Venenkrankheiten. Schwere und müde Beine, Schmerzen, Krampfadern, Anschwellen der Gliedmaßen oder auch Hautveränderungen an den Unterschenkeln können typische Symptome sein. Dank modernsten Therapien können alle Formen der venösen Erkrankungen der Beine - zum Beispiel Krampfadern, Venenentzündungen oder Thrombosen - ohne Belastung für den Patienten diagnostizieren und schließlich konservativ oder operativ behandelt werden. Die meisten Patienten können bereits am Tag der Operation wieder ihren Alltagsaktivitäten nachgehen und sind fast ausnahmslos einen Tag nach der Behandlung wieder arbeitsfähig.

Der Referent, Dr. med. Volker Jasnoch, Facharzt für Dermatologie, Venerologie, Allergologie, Phlebologie, wird die moderne Technik erläutern und gerne die Fragen der Teilnehmer beantworten. Die Veranstaltung ist kostenlos. Um Anmeldung unter Tel. 04441/ 992800 wird gebeten.

Chirurgie/ Orthopädie
Schmerzen im Knie - Welche Behandlung ist für mich die richtige?
Dienstag, 28. September 2021, 19.00 Uhr

Schmerzen im Knie - Welche Behandlung ist für mich die richtige?

Das Knie ist eine höchst komplizierte Konstruktion. Es ist die gelenkige Verbindung zwischen Ober- und Unterschenkel. Beugung, Streckung, Rotation und Gleiten alles das muss das Knie - oft auch alles gleichzeitig – können. Knieprobleme sind sehr häufig, denn das Kniegelenk wird im Alltag und bei sportlicher Betätigung stark belastet. Die Ursachen von Knieproblemen sind vielfältig. Hierzu gehören Entzündungen durch Infektionen oder Bakterien, Arthrose, Meniskusschäden oder Bandverletzungen (z.B. Kreuzbandriss). In dieser Vortragsveranstaltung wird der Referent Dr. med. Jens Hilgenberg, Chefarzt der Klinik für Orthopädie, Hand- und Unfallchirurgie, St. Marienhospital Vechta, Möglichkeiten der Vorbeugung von Knieproblemen erläutern sowie verschiedene operative und nichtoperative Behandlungsverfahren vorstellen. Im Anschluss werden gerne die persönlichen Fragen der Teilnehmer beantwortet.

Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
Hören statt Taubheit - wie funktioniert ein Cochlea - Implantat (Hörprothese)?
Dienstag, 05. Oktober 2021, 19.00 Uhr

Hören statt Taubheit - Wie funktioniert ein Cochlea – Implantat (Hörprothese) ?

Millionen von Menschen in aller Welt leiden an einem Hörverlust, der sich auf unterschiedlichste Weise auswirkt und verschiedenste Ursachen hat. Der Alltag der Patienten ist dadurch sehr eingeschränkt: Unterhaltungen, Fernsehen oder Kinobesuche können zur anstrengenden Aufgabe werden oder sind gar nicht mehr möglich. Ein Hörverlust hat verschiedene Schweregrade, von ganz geringen Einschränkungen bis hin zur Taubheit. Mit Hörimplantaten ist die Behandlung von Hörverlusten möglich, selbst wenn starke Hörgeräte nicht mehr helfen. Sie übernehmen einen Teil des natürlichen Hörvorgangs und bieten sehr viele Vorteile.

In dieser Vortragsveranstaltung wird der Referent unter anderem folgende Fragen klären: Wie funktioniert das Cochlea-Implantat? Für wen ist es geeignet? Wie ist der Ablauf der Versorgung mit einem Cochlea-Implantat und wie gestaltet es sich in der Berufstätigkeit? Im Anschluss an den Vortrag besteht reichlich Zeit, um Fragen an den Chefarzt zu stellen.

Referent: Dr. med. Kurt Frese, Chefarzt der Klinik für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, St. Marienhospital Vechta Die Veranstaltung ist kostenlos.

Anästhesie/ Intensivmedizin/ Schmerztherapie
Chronische Schmerzen - Moderne Therapiemöglichkeiten
Montag, 11. Oktober 2021, 19.00 Uhr

Chronische Schmerzen - Moderne Therapiemöglichkeiten

Ca. 20 Millionen Deutsche leiden unter chronischen oder immer wiederkehrenden Schmerzen. Die Ursachen für Schmerzen sind dabei ganz unterschiedlich und können die Lebensqualität der Betroffenen stark einschränken. Fehlbelastungen des Bewegungsapparates, Schlaflosigkeit und sozialer Rückzug, sind nur einige der Nebeneffekte, die ständige Schmerzen mit sich bringen können. Um die Lebensqualität und Selbständigkeit der Patienten wiederherzustellen bzw. zu erhalten, bedarf es einer speziellen Versorgung der Schmerzen. So individuell Schmerzen sein können, so individuell muss auch deren Anamnese und Behandlung durchgeführt werden. Welche Möglichkeiten die moderne Schmerztherapie bietet, wird der Referent Priv. Doz. Dr. med. Christian Hönemann, Chefarzt der Abteilung für Anästhesie und operative Intensivmedizin am St. Marienhospital Vechta, erläutern. Er wird die verschiedenen Therapieansätze aufzeigen sowie die persönlichen Fragen der Teilnehmer gerne beantworten.

Die Veranstaltung ist kostenlos. Anmeldungen erbeten unter Tel. 04441/ 992800.

Sonstiges
Patientenverfügung/ Vorsorgevollmacht
Mittwoch, 20. Oktober 2021, 19.00 Uhr

Patientenverfügung/ Vorsorgevollmacht

Die meisten Menschen gehen davon aus, dass im Krankheitsfall automatisch der Ehepartner, die Kinder oder andere nahe stehende Personen des Erkrankten über die Durchführung oder Unterlassung medizinischer Maßnahmen entscheiden können, wenn sie hierzu krankheitsbedingt vorübergehend oder dauerhaft nicht selbst in der Lage sind. Doch ohne entsprechende schriftliche Vollmachten können die Angehörigen nicht über erforderliche medizinische Maßnahmen oder Regelungen mit Ämtern und Behörden entscheiden. In diesen Fällen muss durch das Betreuungsgericht ein sog. gesetzlicher Betreuer bestellt werden. Durch das Verfassen einer Vorsorgevollmacht kann - je nachdem, wie umfassend die Vorsorgevollmacht erteilt wurde - die Einrichtung einer gesetzlichen Betreuung überflüssig werden. Sinnvoller Weise sollte die Vorsorgevollmacht um eine Patientenverfügung ergänzt werden. In ihr regelt der Betroffene, welche medizinischen Maßnahmen er im Falle einer schwerwiegenden Erkrankung für sich wünscht oder ablehnt.

Im Rahmen der Veranstaltung sollen die Unterscheide zwischen der Vorsorgevollmacht und der Patientenverfügung dargelegt werden. Ebenso sollen praktische Tipps gegeben werden, worauf es bei der Erstellung dieser Papiere zu achten gilt. Weitere Fragen können gerne mit den Referentin Erika Rüwe, Dipl. Sozialarbeiterin/ Sozialpädagogin (FH), Dipl. Gerontologin, geklärt werden.

Die Veranstaltung ist kostenlos. Anmeldungen erbeten unter Tel. 04441/ 992800.

Sonstiges
Pflegeberatung - Möglichkeiten und Hilfen in der häuslichen Pflege
Mittwoch, 03. November 2021, 19.00 Uhr (Ort: Visbek, Haus der Bildung und Familie, Bremer Tor 6)

Pflegeberatung - Möglichkeiten und Hilfen in der häuslichen Pflege

Die Zahl pflegebedürftiger Personen steigt kontinuierlich an. In Deutschland hat sich heute eine umfangreiche Versorgungslandschaft entwickelt, um dem damit verbundenen steigenden Bedarf an Pflege entsprechend zu begegnen. Diese ist allerdings sehr unübersichtlich. Für die meisten Betroffenen ist es daher schwierig, das passende Angebot auszuwählen. Um dennoch eine angemessene, auf die individuellen Bedürfnisse der Pflegebedürftigen abgestimmt Pflege sicherzustellen, haben alle pflegebedürftigen Personen gesetzlichen Anspruch auf eine individuelle Pflegeberatung. Was aber kann Pflegeberatung alles leisten? Welche Leistungen kommen in der häuslichen Umgebung zum Tragen? Welche Leistungen gehören zur Verwaltung und pflegerischen Versorgung? Wo findet Pflegeberatung statt? Auf all diese Fragen wird die Referentin, Anne Abeling-Brinkmann, zertifizierte Pflegeberaterin, Fachkrankenschwester für Nephrologie, St. Marienhospital Vechta, an diesem Abend beantworten. Außerdem besteht reichlich Zeit, um persönliche Anliegen zu besprechen. Anmeldungen unter Tel. 04441/ 992800.  

Kardiologie
Herz unter Druck - Vortragsveranstaltung in Zusammenarbeit mit der Deutschen Hezstiftung
Montag, 15. November 2021, 19.00 Uhr (Die Veranstaltung findet im Rathaus Vechta, Burgstr.6, statt)

Herz unter Druck

Zwischen 20 und 30 Millionen Erwachsene in Deutschland haben einen zu hohen Blutdruck. Davon leiden etwa vier Millionen daran, ohne es zu wissen – diese hohe Dunkelziffer ist besorgniserregend. Die Volkskrankheit Bluthochdruck gilt als wesentlicher Grund für einen vorzeitigen Tod. Bluthochdruck ist einer der wichtigsten Risikofaktoren, z.B. für Herzinfarkt, Schlaganfall, Herzschwäche, Herzrhythmusstörungen, Nierenversagen oder Verschluss der Beingefäße. Leider führen oft erst diese schwerwiegenden Folgen eines unbehandelten Hochdrucks den Betroffenen zum Arzt. Man sieht ihn nicht, man spürt ihn nicht - zu hoher Blutdruck ist tückisch. Bluthochdruck ist eine schleichende Erkrankung, die jahrelang keine Beschwerden verursacht und unbehandelt oder gar unentdeckt bleibt. Deshalb ist es besonders wichtig, die eigenen Blutdruckwerte zu kennen und seinen Blutdruck durch regelmäßige Messungen im Auge zu behalten. Denn nur so lässt sich ein unerkannter Bluthochdruck frühzeitig aufdecken, und man hat die Chance gegenzusteuern, um die fatalen Konsequenzen zu vermeiden. Ziel der bundesweiten Herzwochen der Deutschen Herzstiftung ist es, über den heutigen Stand der Medizin, Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten zu informieren und die Bevölkerung für die Gefahren des Bluthochdrucks und die Wichtigkeit der Blutdruckmessung zu sensibilisieren.

Referent: Dr. med. Achim Gutersohn, Chefarzt, Direktor Kardiologische Klinken Vechta/Cloppenburg Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Interventionelle Kardiologie (DGK)

Anästhesie/ Intensivmedizin/ Schmerztherapie
Blutarmut und Eisenmangel - Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten
Montag, 22. November 2021, 19.00 Uhr

Blutarmut und Eisenmangel - Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten

Ein blasses Gesicht, Atemnot, Konzentrationsstörungen oder Kopfschmerzen können Anzeichen für eine Blutarmut sein. Sie entsteht durch eine unzureichende Produktion oder einer gesteigerten Produktion roter Blutkörperchen. Schätzungsweise sind in Europa zehn bis zwanzig Prozent der Bevölkerung von Eisenmangel betroffen. Bei Frauen ist der Anteil erheblich höher. Die zugrunde liegenden möglichen Erkrankungen sind vielfältig. In diesem Vortrag zum Thema Blutarmut und Eisenmangel, wird auf verschiedene Phasen des Lebens eingegangen und die Möglichkeiten der Eisentherapie bei Blutarmut erläutert: Während der Schwangerschaft und nach der Geburt, bei Herzschwäche, Eisenmangelanämie, etc. Im Anschluss an den Vortrag besteht ausreichend Zeit für Fragen der Zuhörer an den Referenten Priv. Doz. Dr. med. Christian Hönemann, Chefarzt der Abtg. für Anästhesie und operative Intensivmedizin am St. Marienhospital Vechta. Die Veranstaltung ist kostenlos. Anmeldungen erbeten unter Tel. 04441/ 992800.

Gastroenterologie
Wenn die Galle Ärger macht
Montag, 14. Februar 2022, 19.00 Uhr

"Wenn die Galle Ärger macht"

Die Galle findet im normalen Alltag kaum Beachtung. Dabei spielt die Galle eine sehr wichtige Rolle, um Fette aus der Nahrung zu verarbeiten. Kommt es zu Völlegefühl, Übelkeit, Erbrechen, Schmerzen im Bereich des Rippenbogens oder z.B. zu einer Gelbfärbung der Augen, kann das auf Gallenprobleme hinweisen und sollte von einem Facharzt abgeklärt werden. In dieser Vortragsveranstaltung werden die Referenten Andreas Fangmann, Oberarzt der Gastroenterologie und Frau Andrada Gabriela Dinculescu, Oberärztin der Gastroenterologie am St. Marienhospital Vechta, über Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten bei Gallenleiden informieren. Im Anschluss an den Vortrag beantworten die Ärzte ausführlich die Fragen der Besucher. Anmeldungen erbeten beim Niels-Stensen-Werk Vechta unter Tel. 04441/ 992800.

Weitere Themen und Termine sind in Planung. Detaillierte Informationen erfolgen zeitnah.

Kontakt Patientenforum

Niels-Stensen-Werk Vechta

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Fon (0 44 41) 99 -28 00
Fax (0 44 41) 99 -28 01

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